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Nachrichten - Bischof Ägidius J. Zsifkovics

Nachrichten und Predigten

© Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann

Dienstag, 8. Mai 2012

Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split

Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split
(c) ika/Silvana Burilović
Der 7. Mai ist der Gedenktag des heiligen Domnius, Patron der Stadt Split sowie der Erzdiözese Split-Makarska. Vor tausenden Gläubigen zelebrierte Bischof Ägidius J. Zsifkovics den Festgottesdienst. Domnius von Salona (heute Solin bei Split) war Bischof und Märtyrer des dritten christlichen Jahrhunderts. Sein Gedenktag wird in der Erzdiözese Split-Makarska alljährlich mit einem großen Fest gefeiert. Auf besondere Einladung von Erzbischof Marin Barišić nahm in diesem Jahr der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics an den Feierlichkeiten teil. In seinen Grußworten dankte Barišić Bischof Ägidius für sein Kommen und richtete seinen Gruß an alle Burgenländischen Kroaten, die zwar vor fünf Jahrhunderten ihre Heimat Kroatien verlassen, dennoch aber ihre Kultur, ihre Nationalität und ihre Glaubensidentität bewahrt hätten.
In seiner Predigt ging Zsifkovics auf den großen römischen Kaiser Diokletian ein, der in Split gelebt hat, wovon noch heute zahlreiche Bauten zeugen. Doch Diokletian sei nicht nur ein Erbauer gewesen. In die Geschichte ging er als einer der größten Christenverfolger ein (Anm: auch der hl. Domnius wurde während dieser Verfolgungen enthauptet), ohne sich darüber im Klaren zu sein, „dass er nicht gegen eine menschliche Ideologie oder Philosophie, sondern allein gegen Gott, der diese Kirche gegründet hat, gekämpft hat.“ Gegen Gott könne man aber nicht an, so der Bischof weiter, denn Gott verwirkliche in seiner weisen Vorsehung jene Pläne, die für den Menschen essentiell sind. Weiters hob Zsifkovics die Rolle des Glaubens in der Gegenwart und im Leben der heutigen Christen hervor. „Was in den ersten christlichen Jahrhunderten Gültigkeit hatte, das gilt auch heute.“ Nach wie vor sei der Glaube eine große Herausforderung an die Menschen. „Er sucht das menschliche Engagement, er fordert, dass der Mensch ununterbrochen in ihm wächst und reift.“ Diese tiefe christliche Verantwortung gelte es zu begreifen und in der Gesellschaft von heute umzusetzen. An der Festveranstaltung nahmen sieben Erz/Bischöfe, rund 70 Diözesan- und Ordenspriester, zahlreiche Ordensfrauen, Vertreter kirchlicher und humanitärer Gemeinschaften, Abordnungen von Bundesheer und Polizei und eine Vielzahl an Folkloregruppen teil. Der Festgottesdienst wurde im kroatischen Radio und Fernsehen live übertragen.
Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split
(c) ika/Silvana Burilović
Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split
(c) ika/Silvana Burilović
Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split
(c) ika/Silvana Burilović
Diözesanbischof Zsifkovics bei Domnius-Fest in Split
(c) ika/Silvana Burilović

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